Katholikenrat

Donnerstag, 23. Januar 2020

Missbrauchsopfer verdienen Anerkennung ihres Leids Katholikenrat fordert Diskurs über Finanzierung von finanziellen Leistungen

Der Vorstand des Katholikenrates im Bistum Speyer sieht in der Finanzierung von Leistungen für Missbrauchsopfer aus Kirchensteuergeldern nur die „ letzte mögliche Option“.
In einer am 21. Januar in Speyer veröffentlichten Stellungnahme fordert der Katholikenrat zudem einen Diskurs mit allen relevanten Gremien des Bistums zu dieser Frage.
 

Die Stellungnahme hat folgenden Wortlaut:

„Von sexuellem Missbrauch durch Kleriker sowie kirchliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Betroffene verdienen eine Anerkennung ihres Leids durch finanzielle Leistungen. Wir erachten es als Selbstverständlichkeit, dass das Bistum in diesem Sinne Verantwortung übernimmt für Handlungen von Tätern, die selbst nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können! An dieser Stelle die „Kirche als Ganzes“ in die Verantwortung zu nehmen, muss aber auch bedeuten, dass Entscheidungen über die Verwendung kirchlicher Gelder von der „Kirche als Ganzes“ getroffen werden. Entsprechend fordern wir einen transparenten Diskurs mit allen relevanten Gremien des Bistums, allen voran des Diözesansteuerrates und der Diözesanversammlung, in dem verschiedene Optionen im Umgang mit zukünftigen finanziellen Leistungen gemeinsam diskutiert werden. Der Rückgriff auf Kirchensteuermittel kann dabei nur die letzte mögliche Option sein. Gleichzeitig erhoffen wir uns auch ein Zeichen der Priesterschaft, das ihrer besonderen Verantwortung ­- nicht für einzelne Taten, aber für strukturelle Ursachen - Ausdruck verleiht. Darüber hinaus sehen wir die Dringlichkeit einer bundesweiten Lösung zu Entschädigungszahlungen für Opfer und rufen unsere Bistumsleitung dazu auf, sich auf der Ebene der Deutschen Bischofskonferenz entschieden dafür einzusetzen."

Diese Meldung und weitere Nachrichten von Katholikenrat
finden Sie auf folgender Internetseite: www.katholikenrat-speyer.de

Artikel teilen:

Dombauverein
11.05.25

Den Domsekt gibt es jetzt auch alkoholfrei

Winzerverein Deidesheim spendet 3 900 Euro für den seit 2024 verkauften Sekt
Dombauverein
25.04.25

Domwein-Edition 2025 wurde vorgestellt

Erstmals wird auch ein alkoholfreier Wein angeboten
Katholikenrat
16.04.25

Gesegnete Ostern!

„Bei uns ist alle Tage Ostern, nur dass man einmal im Jahr Ostern feiert."...
Katholikenrat
03.04.25

Kerstin Fleischer neue Bischöflich Beauftragte

Mit Wirkung vom 01. April 2025 hat Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann bei der Aufgabe...
KEB
12.08.25

Werden Sie MFM-Referent für Jungenworkshops!

MyFertilityMatters (MFM) ist ein innovatives Bildungsprogramm, das Kindern und...
KEB
06.08.25

Bundesgeschäftsführer*in (m/w/d) gesucht

Für die Bundesgeschäftsstelle sucht die Katholische Erwachsenenbildung Deutschland...
Hochschulgemeinden
19.11.25

LU | Kamerun-Länderabend

Das Herz Kameruns schlägt an der HWG LU
Hochschulgemeinden
19.11.25

LD | Taizégebet

Ökumenisches Abendgebet der KHG und ESG Landau
Kirchenmusik
10.12.25

Stimmen von Zungenpfeifen - Selbsthilfe für den...

Sa. 07. Februar 2026 | Rülzheim | Erfahrungsgemäß sind die Lingualregister...
Kirchenmusik
10.12.25

34. Musikwerkstatt Neues Geistliches Lied vom 23. bis...

Wir freuen uns sehr, dass Thomas Quast Zeit für uns und neue Lieder mit im Gepäck...
Stiftung Mutter und Kind
07.07.23

Die Perspektive des Lebensschutzes in die Debatte...

Die Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind im Gespräch mit Generalvikar Markus...
Stiftung Mutter und Kind
09.03.23

„Der Schutz des ungeborenen Lebens ist immer...

Podiumsgespräch der Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind und der...