KEB

Dienstag, 01. Juni 2021

Beim Namen gerufen

Fortlaufend zu den Themen der Plakatkampagne #beziehungsweise gibt es an dieser Stelle Impulse zum Weiterdenken. Die Gedanken zum siebten Plakat Namensgebung beziehungsweise Namenstag stammen von Guido König, Hochschulseelsorger, Katholische Hochschulgemeinde Kaiserslautern/Homburg.

„Nomen est Omen“ wussten schon die alten Römer, womit sie wohl sagen wollten, dass Namen immer eine Bedeutung haben für diejenigen, die sie tragen.

Auch in unserem Kulturkreis bezeichnen häufig verbreitete Nachnamen wie Müller oder Bäcker nicht nur die Zugehörigkeit zu einer Familie, sondern sind häufig auch Ausdruck dafür, welchen Beruf zum Beispiel einer der Vorfahren in der Familie ausgeübt hatte, eben Müller oder Bäcker. Während unser Nachname uns also in die Reihe einer Familiengeschichte stellt, macht uns unser Vorname individuell unterscheidbar von anderen in der Familie. Er begleitet uns ein Leben lang.

Die Namensgebung im deutschen Sprachraum ist von germanischen, lateinischen und christlich-religiösen Traditionen bestimmt. So wurden lange bevorzugt die Namen christlicher Heiliger oder biblische Namen bei der Taufe in christlichen Familien an die Täuflinge vergeben.

Mit der Namensgebung ihres Kindes verbinden Eltern oft bestimmte Wünsche oder Eigenschaften für das Kind. Ein zweiter Vorname wurde dabei häufig in Anlehnung an Namen von Vorfahren gewählt, um die Tradition in der Linie der Familie zum Ausdruck zu bringen.

Namen werden im Christentum wie im Judentum im Zusammenhang mit religiösen Zeremonien den Kindern zugesprochen und öffentlich gemacht. Dabei wird sowohl der Name des Kindes öffentlich verkündet, als auch seine Beziehung zu Gott und zur jeweiligen religiösen Gemeinschaft zum Ausdruck gebracht. Mit der Feier ihres Namenstages erinnern sich Christen an ihre religiösen Namensvorbilder (Heilige).

Im Schöpfungsbericht der Bibel gibt Gott allem Geschaffenen einen Namen (Gen 1). Gott offenbart dem Mose seinen eignen Namen als der „Ich bin der Ich sein werde“ (Ex 2,3). Er ruft jeden Menschen bei seinem Namen (Jes 43,1) um sich seinem Volk Israel zu offenbaren als der Gott, der die Menschen bei ihrem Namen kennt und bei ihnen sein will.

Jemanden mit seinem Namen anzusprechen schafft Beziehung. Beziehung zwischen Menschen und auch Beziehung zwischen Gott und Mensch.

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