Dienstag, 27. Januar 2026
Mit Mut und Zuversicht in die kommende Zeit
Patrozinium und Neujahrsempfang in St. Sebastian
Am Sonntag, 25. Januar 2026, feierte die Gemeinde St. Sebastian ihr Patrozinium. Der Festgottesdienst wurde vom Kirchenchor St. Sebastian und der Sopranistin Corinna Langenbacher mitgestaltet. Aufgeführt wurde die Messe in F („Sebastiansmesse“), die Chorleiter Christoph Angeli vor einigen Jahren selbst komponiert hatte. P. Ralf Klein SJ hob in seiner Predigt vor allem die Standhaftigkeit Sebastians hervor und übertrug diese Eigenschaft auf uns heutige Christen. Innerhalb des Gottesdienstes übergab P. Klein auch die Beauftragungsschreiben für den Kommunionhelferdienst an vier indische Ordensschwestern, die in der St. Josefspflege, in der sie hauptamtlich arbeiten und in der Kirche diesen Dienst übernehmen und dankte ihnen für ihren Einsatz.
Im Anschluss an den Festgottesdienst hatte der Gemeindeausschuss zu einem Neujahrsempfang eingeladen, bei dem ein Rück- und Ausblick auf das Jahr gegeben wurde.
Joachim Sommer, stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender und Mitglied im GA, gab anstelle der erkrankten Vorsitzenden Roswitha Göbel, einen umfassenden Rückblick auf das vergangene Jahr und zählte dabei viele besondere Gottesdienste und Aktivitäten auf, die von einzelnen Gruppen und Kreisen gestaltet wurden. Dabei bedankte er sich bei den vielen Ehrenamtlichen, die sich einbringen und durch ihr Engagement das vielfältige Leben in der Gemeinde mitgestalten. Visuell begleitet wurde die Rückschau durch eine Foto-Slide-Show, die von Gabi Birkle zusammengestellt und mit vielen Fotos aus dem vergangenen Jahr den Vortrag veranschaulicht hat. Im Anschluss gab Joachim Sommer auch einen Ausblick und warb um eine tatkräftige Unterstützung auch im neuen Jahr.
In seiner Eigenschaft als stellvertretender VR-Vorsitzender gab er auch einen Einblick in den Stand der Planungen zu einem zukünftigen Pfarrsaal für die Gemeinde. Da sich der Umbau der Unterkirche als zu kostenintensiv erwiesen hat, wird nun ein Anbau an das Pfarrhaus weiterverfolgt.
Thomas Güß, Mitglied im GA St. Sebastian und in der Projektgruppe für die Kirchenentwicklung im Dekanat, informierte über den Strukturentwurf der Diözese, wonach die Dekanate zu einer Pfarrei zusammengeschlossen werden sollen. In Ludwigshafen wird diese neue Pfarrei im Gegensatz zu den ländlichen Regionen noch überschaubar bleiben. Thomas Güß unterstrich, dass es in Zukunft aber immer wichtiger werden würde, dass die Gemeinden das kirchliche Leben vor Ort eigenständig tragen und lebendig halten müssen. Hier verwies er auf die Predigt vom vorausgegangenen Festgottesdienst und appellierte an alle Anwesenden, wie der heilige Sebastian sich weiterhin mit Mut und Einsatzbereitschaft für das Leben in der Gemeinde einzusetzen.
Sabine Meckel, Leiterin der Kita St. Sebastian 2, berichtete stellvertretend für beide Kitas, die zur Gemeinde gehören, vom Leben in ihrer Einrichtung. Dabei verwies sie auch auf die derzeit angespannte Personalsituation, die als Konsequenz nur einen eingeschränkten Betrieb zur Folge hat.
Nach diesen umfassenden Berichten hatten die Anwesenden noch die Möglichkeit, sich in geselliger Runde über das Gehörte auszutauschen; ein Gesprächsangebot, das von vielen genutzt wurde.
Der Neujahrsempfang war eine gelungene Veranstaltung zur umfassenden Information der Gemeindemitglieder und wollte gleichzeitig motivieren, das kirchliche Leben aktiv mitzugestalten, damit die Kirche vor Ort als Segensort auch weiterhin erfahrbar bleibt.
Renate Kröper, Gemeindereferentin / Bilder: Gabi Birkle
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