Rheinzabern
Pfarrei Mariä Heimsuchung

Sonntag, 16. Oktober 2022

Himmelslichter Adventsaktion 2022 Bilder gesucht

Seit alters her orientieren sich Menschen am Himmel und schauen nach den Gestirnen. Vor den astrologischen Kenntnissen, dem Kompass und dem Navigationssystem haben sich Menschen am Sonnenstand, am Sternenhimmel an der Mondkonstellation orientiert und ihre Richtung z.B. durch die Wüsten gesucht und manchmal auch gefunden: Durch das Beobachten, Entdecken der Himmelsbilder. Denken wir an die drei Sterndeuter, die sich neugierig aufgemacht haben um zu erfahren, was hat es mit diesem besonderen Stern für einen Grund, den sie so noch nie entdeckt hatten. Er muss doch eine Bedeutung haben und auf etwas hinweisen. Magisch, mystisch der Sternenhimmel. Für manche Menschen beeinflusst er ihr Leben in der verschiedenen Konstellation der Sterne. Ob der Stand der Sterne mein Leben beeinflusst? Egal - für die einen mag es so sein für andere nicht. Sie sind so weit weg und wenn ich sie sehe, dann sind sie ja schon längst verglüht, zig Millionen Lichtjahre entfernt.

Für viele Menschen ist der Sternenhimmel faszinierend, für andere der Sonnenauf- oder -untergang. Besondere Lichtverhältnisse in der Natur durch Sonnenstrahlen üben ebenfalls eine Anziehungskraft auf Menschen aus.

Der Blick zum Himmel bei Tag oder Nacht ruft bei Menschen verschiedene Gefühle hervor.

Ist der Sternenhimmel nicht einfach faszinierend? Achten wir auf den Himmel, die Sterne, abends oder auf die Sonne mit ihrem vielfältigen Lichtspiel? Manche versöhnt der Blick nach oben mit allem, was war und sein wird. Wir wissen, dass wir nur ein Pünktchen in dieser Geschichte der Ewigkeit sind. Und zugleich können wir uns darin aufgehoben fühlen, mit all dem was war und was ist. Andächtig und demütig schreibt ein unbekannten Psalmbeter:

4 Seh ich deine Himmel, die Werke deiner Finger, *

Mond und Sterne, die du befestigt:

5 Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, *

des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?

(Psalm 8, 4,5)

In den Impulsen im Advent soll es um die Lichter am Himmel gehen. Sie werden uns durch die dunkle Jahreszeit im Advent begleiten und uns auf die Geburt Jesu vorbereiten- für uns Christinnen und Christen die Zeitenwende: Gott wird Mensch in dieser Welt um uns nahe zu sein. Er überwindet die Distanz in Jesus Christus.

Sollten Sie ein Foto vom Sternenhimmel, von einem besonderen natürlich angestrahlten Himmel besitzen, oder Bilder vom Sonnenauf- oder -untergang bitte an hubert.magin@bistum-speyer.de senden.

Pfarrer Marco Richtscheid, Pfarrerin Elke Maicher, Hubert Magin

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