Rheinzabern
Pfarrei Mariä Heimsuchung

Freitag, 24. Juni 2016

Von Kreuz zu Kreuz

Firmlinge erkunden Glaubenszeichen

Auf den Spuren der Kreuze ...

... in Rheinzabern

Am Montag den 13.06.2016 gingen 13 Firmlinge von Rheinzabern den Spuren der Kreuze auf der Gemarkung Rheinzabern nach. Um 18.30 Uhr begann die Wanderung zu den verschiedenen Kreuzen in Rheinzabern. An der Kirche sind wir sofort fündig geworden und haben einen Stopp gemacht. Herr Magin erklärte uns dann, warum die Kreuze aufgestellt worden sind und welche Bedeutung sie haben. Die Geschichte der Kreuzesstrafe machte deutlich, welche grausame Todesart das war. Die Kreuze auf und neben dem Friedhof wurden betrachtet, dann ging es zum roten Kreuz an der alten Neupotzer Straße und weiter zur Anna-Kapelle. Das weiße Kreuz und das Kreuz im Außerdorf gegenüber der Einmündung der Rappengasse waren weitere Stationen.

Jedes Kreuz erzählt uns eine andere Geschichte. Manche Kreuze wurden errichtet, um einer bestimmte Person zu gedenken, andere wiederum wurden errichtet, um an eine schlimme Katastrophe zu erinnern. Herr Magin erzählte uns auch, dass einige Familien hungerten, um sich so ein Kreuz zu leisten, denn die meisten Familien wollten ein Kreuz zu Gedenken eines Verstorbenen. Das Kreuz ist Zeichen des Leides und des Todes, aber auch ein Hoffnungszeichen, weil Jesus Christus auferstanden ist.

Die Firmlinge wissen jetzt, was die Kreuze bedeuten.

Lukas Rauch und Tamara Scherer 

 

... in Neupotz

Am Montag, den 20.6. machten sich 5 Firmlinge aus Neupotz auf den Weg von Kreuz zu Kreuz. Neben der grundsätzlichen Bedeutung des Kreuzes, war so manches neu, was die Feldkreuze bedeuten. Ausgehend vom Kreuz am Hardtwald, ging es zur Marienstatue am Rinkenhof, von dort zum Kreuz auf dem Friedhof, weiter zum Kreuz Richtung Kieswerk. Das Kreuz in der Hinterstraße, die Marienstatue am Pfarrheim waren weitere Stationen des Weges, der beim Kreuz vor der Kirche den Abschluss fand.

Interessante Gespräche gab es zu Tod und Krankheit, zu den Beweggründen ein Feldkreuz zu errichten bzw. zu stiften und auch heute noch zu pflegen.

Neben der Bedeutung für den Ort war der Zusammenhang der Feldkreuze und Statuen mit dem Glaubenszeugnis der Stifterinnen und Stifter interessant.

Hubert Magin

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