Montag, 29. Juni 2026
Kirche lebt vom Mitmachen
Am 28. Juni hat die Pfarrei Hll. Petrus und Paulus ihr Patrozinium gefeiert und Ehrenamtliche für besondere Dienste beauftragt.
Trotz des heißen Wetters waren viele Gottesdienstbesucher*innen zum Patrozinium der Pfarrei Hll. Petrus und Paulus in die Kirche St. Ludwig gekommen. Pater Ralf Klein SJ erinnerte zu Beginn seiner Predigt, dass es zum guten Brauch unserer Pfarrei gehört, am Patronatsfest unserer Pfarrei Ehrenamtliche für besondere Dienste zu beauftragen. Er betonte, dass es schon immer besondere Dienste in der Kirche gegeben hat; manche sind bis heute erhalten, wie beispielsweise der Dienst des Diakons. In der Lesung des 1. Korinther-Briefs, die vorgelesen wurde, war von vielen Diensten die Rede und ermahnte, das Wort des Dienstes nicht zu eng zu fassen. Dienste können sich im Laufe der Zeit verändern oder gar wegfallen. Neue Dienste in der Kirche zeugen von Lebendigkeit, und vor allem, wenn sich Menschen finden, die bereit sind, diesen Dienst zu übernehmen. Pater Ralf Klein SJ erläuterte die Dienste, für die in diesem Gottesdienst Menschen beauftragt werden. Alle Personen haben (zum Teil über längere Zeit hinweg) entsprechende Fortbildungen besucht.
„Kirche lebt davon, dass ihre Glieder sich immer wieder einbringen. Sie lebt davon, dass es nicht zu einer Konkurrenz kommt.“ Jeder Dienst in der Kirche ist gleichberechtigt und so sollen alle bereit sein, miteinander an der Verkündigung zu wirken. Abschließend bat er um das Gebet für die Personen, die sich beauftragen lassen. Dies sind:
- Sr. Grace, Sr. Pavithra und Sr. Sandra für den Dienst der Kommunionhelferin
- Patrizia Magin und Karin Weickert zur Feier von Wort-Gottes-Feiern am Werktag in Altenheimen
- Andreas Massion und Ton-Vinh Trinh-Do zur Leitung von Begräbnisfeiern
- Elisabeth Löser, Patrizia Magin und Karin Weickert zur Leitung der Feier des Sterbesegens
Karin Weickert war aus familiären Gründen verhindert, am Gottesdienst teilzunehmen.
Mit deutlichem „ich bin bereit“ bekräftigten alle zu Beauftragenden ihre Bereitschaft, für die genannten Dienste zur Verfügung zu stehen. Nach Überreichung der Beauftragungsurkunden durch Gemeindereferentin Simone Hartner (sie ist die Mentorin und Begleiterin dieser Personen in ihrem Dienst) spendeten die Gottesdienstbesucher*innen reichlich und herzlich Beifall.
Am Ende des Gottesdienstes wurde Gemeindeassistentin i. A. Anette Juric verabschiedet. Nach zwei Jahren ihrer Ausbildung wird sie für die weiteren zwei Jahre in Deidesheim weiter ausgebildet. Pater Ralf Klein SJ bedankte sich mit herzlichen Worten für ihre Arbeit und auch für ihren Mut, neue Dinge auszuprobieren. Anette Juric bedankte sich beim Pastoralteam, insbesondere bei ihrer Mentorin Simone Hartner, für die gemeinsame Zeit und wünschte uns als Pfarrei alles Gute.
Patrizia Magin / Bilder: Gabi Birkle
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