Sonntag, 10. Mai 2026
Bericht: Fastenessen in Studernheim
Ein „Münchner im Himmel“ mit Durchblick
Eigentlich sollte der 22. Februar 2026 ganz im Zeichen von Pater Franklin Rodrigues stehen, der mit seinen zahlreichen Projekten Bedürftigen in Indien tatkräftig hilft und zu dessen Gunsten der GA von St. Georg ein Fastenessen arrangiert hatte. Nachdem Pfarrer Klaus Meister in seiner Begrüßung am Beginn der Eucharistiefeier zuvor jedoch unterstrichen hatte, dass die soeben begonnene Fastenzeit eine Zeit der Prüfung sei, kam bei den Anwesenden im Pfarrheim nach der Messe die drängende Frage auf, ob jede(r) von ihnen durch die Suppe geprüft werde oder jede(r) die Suppe prüfen solle. Die Antwort darauf bedurfte eines gewissen Durchblicks und der Unterstützung durch den berühmten Aloisius.
Gemeinsam mit ihm rückte der GA-Vorsitzende Rainer Jacquemin die indischen Projekte wieder in den Vordergrund, schilderte exemplarisch einige Projekte, obwohl sie der Gemeinde schon bekannt sein sollten, betete mit allen das gemeinsame Tischgebet und servierte alsdann eine kräftige Hühner-Nudel-Suppe mit Brot als Beilage. Es schien allen gut zu munden, denn unmittelbar, nachdem alle versorgt waren, trat eine „gefräßige Stille“ ein. Kurze Zeit später kam der ein oder andere auf die Idee, die Suppe einer weiteren fastenzeitlichen Prüfung zu unterziehen. Und so wurde das Fastenessen bei guter Stimmung seiner irdischen Verwendung zugeführt. „Küchenjunge“ Georg Baqué ließ es sich nicht nehmen, anschließend beim Abräumen mit anzupacken.
Nachdem der erste Hunger durch Suppe und Brot und der anfängliche Durst durch das ein oder andere Getränk gestillt war, durfte der süße Abgang natürlich nicht fehlen – in Studernheim ist es eine kleine Tradition, dass der Gemeindeausschuss selbst Kuchen backt und Kaffee reicht. In diesem Jahr gab es eine Auswahl von sieben Prachtexemplaren, so dass für jede(n) ein süßer Abschluss des Mittags möglich war. Während der resultierenden Glückseligkeit stand spontan eine Spendenbox in Reichweite, in der am Ende des Tages 400 Euro für Pater Franklin zusammengekommen waren.
Allen „Geprüften“, den großen und kleinen Helfern vor und hinter den Kulissen sei herzlich für ihr Engagement und für ihre spendable Unterstützung gedankt – auch im Namen von Pater Franklin.
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