Ludwigshafen
Dekanat Ludwigshafen

Dienstag, 14. Februar 2023

Frauen und Frieden

Mit einer neuen Online-Gesprächsreihe greift die Akademie für Frauen im Heinrich Pesch Haus ein hochaktuelles Thema auf: Frauen und Frieden. Los geht es am 2. März.

An sechs Abenden von März bis Juni berichten Frauen aus unterschiedlichen Regionen der Welt von ihrem Engagement in Kontexten, in denen Gewalt eine große Rolle spielt und in denen gewaltfreie Interventionen zur Verteidigung von Menschenrechten und zum Schutz bedrohter Gruppen ihre Wirksamkeit gezeigt haben. Die Reihe endet mit einem Frauen-Friedensfest am 22. Juni 2023.

Weltweit setzen sich Frauen für Frieden ein. Frauen sollen „gleichberechtig und in vollem Umfang“ an Friedensprozessen teilhaben, fordert die UNO-Resolution 1325 vom 31. Oktober 2000. Heute, mehr als 22 Jahre später, ist noch immer durchschnittlich nur jede zehnte an offiziellen Friedensverhandlungen beteiligte Person eine Frau. Studien belegen: Die Beteiligung von Frauen in Friedensprozessen trägt dazu bei, dass diese nachhaltiger werden. Nach Angaben von UN Women steigt bei der Beteiligung von Frauen an einem Friedensprozess die Wahrscheinlichkeit, dass der ausgehandelte Frieden länger als zwei Jahre anhält, um 20 Prozent. Zahlreiche Frauen engagieren sich in der gewaltfreien Konfliktbearbeitung – jenseits der diplomatischen Tische.

Die Vortragsreihe startet am 2. März 2023 mit Maria-Noelle Koyara, ehemalige Verteidigungsministerin der Zentralafrikanischen Republik. Sie spricht über „Polizei und Friedensfachkräfte gemeinsam gegen Gewalt“. Mit einer interreligiösen Plattform baute sie beispielhafte Projekte für eine neue gewalt-deeskalierende Sicherheitsarchitektur, in der nationale und regionale Gendarmeriekräfte gemeinsam mit zivilen Friedensfachkräften wirken.

Am 23. März steht Kolumbien im Mittelpunkt, gefolgt von einem Vortrag über Frauenrechte in der Ukraine am 20. April. „Ich glaube nicht an Haß“, heißt es am 4. Mai bei Sumaya Farhat-Naser. Um Frauen und Frieden in den USA geht es am 25. Mai. Den letzten Vortrag hält Dr. h.c. Maria von Welser. Sie spricht über die besondere Situation von Frauen auf der Flucht.

Zum Abschluss der Gesprächsreihe findet am 22. Juni von 18 Uhr bis 20:30 Uhr ein Frauenfriedensfest im Heinrich Pesch Haus statt.

Alle Online-Vorträge finden von 19 Uhr bis 20:30 Uhr statt. Die „Friedensfrauen“ berichten 30 Minuten über ihr Projekt und Engagement, danach findet eine moderierte Diskussion statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Teilnahme an Einzelveranstaltungen ist möglich. Um Anmeldung auf der Homepage des Hauses unter www.heinrich-pesch-haus.de/veranstaltungen wird gebeten. Für die Online-Vorträge wird ein Zoom-Konferenzraum genutzt, der Zugangslink wird am Tag vor der Veranstaltung zugeschickt.

 

Bildnachweis: pixabay/Die Berlinerin

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