Donnerstag, 07. Mai 2026
Mutter des Erlösers und unsere Mutter
Der hl. Johannes Paul II. gibt in der Enzyklika „Redemptoris Mater“ (lat. für „Mutter des Erlösers“) über die selige Jungfrau Maria im Leben der pilgernden Kirche ausdrücklich folgende Formulierung des Zweiten Vatikanischen Konzils wieder: „Während aber die Kirche in der seligsten Jungfrau Maria schon zur Vollkommenheit gelangt ist, in der sie ohne Makel und Runzel ist (vgl. Eph 5, 27), bemühen sich die Christgläubigen noch, die Sünde zu besiegen und in der Heiligkeit zu wachsen. Daher richten sie ihre Augen auf Maria, die der ganzen Gemeinschaft der Auserwählten als Urbild der Tugenden voranleuchtet“.
Weiter heißt es in der Enzyklika: “An der Seite ihres Sohnes im Himmel verherrlicht, hat Maria bereits die Schwelle zwischen Glauben und Schauen »von Angesicht zu Angesicht« (1 Kor 13, 12) überwunden. Zugleich aber bleibt sie in dieser eschatologischen Vollendung [der endgültigen, vollen Erfüllung der Heilswirklichkeit am Ende der Zeiten] der »Meeresstern« (Maris Stella) für all diejenigen, die noch den Weg des Glaubens gehen. Wenn diese an den verschiedenen Orten irdischer Existenz die Augen zu ihr erheben, tun sie dies, weil sie »einen Sohn gebar, den Gott gesetzt hat zum Erstgeborenen unter vielen Brüdern (Röm 8, 29)« (…).“
Auch zum Wallfahrtskloster Blieskastel kommen die Menschen zur Muttergottes, zu unserer Lieben mit den Pfeilen, um zu danken, zu bitten, zu feiern und um ihre Sorgen und Nöte in die fürsorglichen Hände der Muttergottes zu legen.
Wir durften bei der gestrigen Frauenwallfahrt, am 6. Mai 2026, vor allem Danke sagen für das gemeinsame Geschenk des Glaubens!
Diese Meldung und weitere Nachrichten von Pfarrei Hl. Franz von Assisi
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