Queidersbach
Pfarrei Hl. Franz von Assisi

Montag, 12. Januar 2026

"Vom Himmel hoch, da komm ich her"

- Ein Streifzug durch die Krippenlandschaft 2025/2026 -

Einige von Ihnen werden schon die diesjährige Krippenlandschaft in unserer St. Antoniuskirche in Queidersbach besucht haben. Sicherlich ist Ihnen dabei aufgefallen, dass sich die Krippe wieder in einer neuen Gestalt und etwas größer als in den vergangenen Jahren zeigt.

Im Mittelpunkt der ganzen Szenerie steht natürlich der alte, zugige Stall. Dort haben Maria und Josef Zuflucht gefunden und wir sehen das Jesuskind in der Krippe liegen. Ebenfalls im Stall haben Ochs und Esel ihren Platz gefunden.

Ein Engel über dem Stall verkündet das „Gloria in excelsis deo“.

Eingebettet ist der Stall in eine abwechslungsreiche Landschaft mit verschiedenen Facetten. So zeigt die Ebene direkt vor den Besuchern eine karge Wüstenlandschaft mit Sand, Palmen und Zypressen.

Davon ausgehend steigt das Gelände immer weiter an und verändert sich ich eine grüne, lebendige Gebirgslandschaft. Eingebettete Wege führen hinein in die Stadt Bethlehem mit ihrem Tempel und den Stadtmauern, die hoch oben über der ganzen Landschaft thront.

Vor dem Tempel steht der Verkündigungsengel, welcher die Geburt Christi dem Hirtenvolk verkündet.

Verteilt in der ganzen Landschaft finden sich viele weitere Figuren: Die Hirten mit ihren Schafen, ein Hütehund, einen Widder, die heiligen drei Könige mit ihrem Gefolge wie der Gepäckträger, dem Kamel und seinem Teiber. Auch eine Taube ist auf der Krippe zu sehen.

Natürlich darf das für unsere Krippe typische Kirchlein nicht fehlen, aus dem (bei Münzeinwurf) ein Glockenspiel erklingt, ein Engelchen vor die Kirche tritt und die Besucher segnet.

Unterhalb der Stadt tritt aus einem Kanal ein Bachlauf wieder ins Freie und bahnt sich seinen Weg in einem offenen Bachbett den Berg hinunter und mündet in einem kleinen See. Nach einer kleinen Reparatur plätschert das Wasser mittlerweile wieder munter vor sich hin.

Über der Krippenlandschaft schwebt wieder der Stern von Bethlehem und zeigt den Hirten, Weisen und allen Besuchern unserer Kirche den Weg zur Krippe.

Natürlich darf auch unser „Schnäpperengel“ nicht fehlen. Wirft man ihm eine Münze (ab 20 Cent) in den Spendenbeutel, bedankt er sich mit einem Kopfnicken und Wasser, Licht und Musik der Krippe wird eingeschaltet. Bitte werfen Sie auch nur Münzen ein (20 Cent, 50 Cent, 1 Euro, 2 Euro).

Die Figuren (außer der Verkündigungsengel, das Christuskind und der Schnäpperengel) gehören zur Serie der sogenannten Holtmannkrippe in der Größe von 50 cm (gemessen an der Figur des heiligen Josef). Diese Figurenserie wurde vom Bildhauer Jakob Holtmann (1863-1935) in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts geschaffen.

Die Landschaft wurde aus vielen verschiedenen Materialien gestaltet. Für die Wüste wurde natürlich viel Sand verwendet. Der Krippenberg besteht überwiegend aus Moos. Auch Rindenmulch wurde teilweise verwendet – zum Beispiel wurden die Wege damit ausgestreut. An verschiedenen Stellen wurden Mauern aus Sandsteinen gebaut.

Viele verschiedene Pflanzen runden die orientalischen Krippenlandschaft ab: Verschiedene Palmen, Zypressen, Thuja und ein Olivenbaum.

Neu in diesem Jahr:

  • Die Grundfläche der Krippe wurde auf rund 30 qm vergrößert.
  • Auf der Krippe ist eine neue Bogenbrücke zu sehen, welche von unserem Teammitglied Max Bauer angefertigt wurde. Sie führt über den Bachlauf zum Stall.
  • Ein weiteres Segment der Stadtmauer von Bethlehem wurde in den Sommermonaten 2025 gebaut und ergänzt die bereits vorhandenen Elemente der Stadtmauer.

Wir laden Sie herzlich ein zum „Krippchegugge“. Voraussichtlich bis einschließlich
02. Februar 2026 kann die Krippe täglich in der Zeit von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr besichtigt werden.

Tipp: In diesem Jahr kann die Krippenlandschaft bequem von zwei Seiten aus besichtigt werden. Betrachten Sie die Szenerie von verschiedenen Positionen aus. Gehen Sie ruhig auch mal in die Hocke und sehen Sie sich die Krippe aus der Sicht eines Kindes an. Sie werden erstaunt sein, welche tollen Perspektiven sie entdecken werden.

Die durch Münzeinwurf in den „Schnäpperengel“ eingehenden Spenden werden wieder zweckgebunden für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Krippenlandschaft verwendet.

gez.

Frank Müller

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finden Sie auf folgender Internetseite: www.pfarrei-queidersbach.de

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