Bexbach
Pfarrei Hl. Nikolaus

Donnerstag, 27. Mai 2021

Fronleichnam

Gottesdienste - ohne Prozession - in unserer Pfarrei

Das Fest „Fronleichnam“ feiern wir schon seit vielen Jahrhunderten. Das Wort kommt aus dem Mittelhochdeutschen. Es besteht aus zwei Teilen: „Vron“ bedeutete damals „Herr“ und „Lichnam“ „Leib“, also Körper. „Fronleichnam“ bedeutet dann also so viel wie „Das Fest des Leibes Christi“.

Fronleichnam gehört ganz eng zu dem Fest „Gründonnerstag“. Am Gründonnerstag haben wir das letzte Abendmahl Jesu gefeiert. Vor seinem Tod hat Jesus mit seinen Freunden ein Abschiedsmahl gefeiert und mit ihnen Brot geteilt. Über dieses Brot hat er gesagt: Das ist mein Leib – das bin ich für euch. Ich gebe mein Leben für euch. Er hat das Brot geteilt und mit seinen Freunden gegessen und gab ihnen den Auftrag, immer wieder zusammenzukommen und Brot miteinander zu teilen. Das haben seine Freunde nach seinem Tod gemacht und erlebt, dass Jesus da ist und ihnen ganz nahe ist im geteilten Brot.

Deshalb verehren wir das Brot, über das der Priester im Gottesdienst die Worte Jesus von damals gesprochen hat. Wir sagen dazu Leib Christi. Es ist uns kostbar, weil wir wissen, dafür hat Jesus alles gegeben – sein Leben und ist dafür gestorben, damit wir erkennen, wie groß seine Liebe, die Liebe Gottes zu uns Menschen ist. Wir bewahren deshalb das heilige Brot im Tabernakel, einem kostbar gestalteten Schränkchen auf.

An Fronleichnam tragen wir das heilige Brot in einem goldenen Gefäß (Monstranz) durch die Straßen. Das will sagen: da ist der Herr, Jesus Christus -mitten unter uns. Gott will zu den Menschen kommen – mitten hinein in unser Leben. Leider kann in diesem Jahr keine Prozession bei uns stattfinden. Wegen des Corona-Virus müssen wir davon Abstand nehmen. (nach: katholisch.de)
Dennoch feiern wir Fronleichnam mit je einem Gottesdienst
am Donnerstag, 3. Juni, 10 Uhr, in Frankenholz-St. Josef
am Sonntag, 6. Juni, 10 Uhr, in Bexbach-St. Martin.

(Anmeldung im Pfarrbüro erbeten, Tel. 06826/4875).

 


 

Gebet

 

Du schaust mich an.

Und weißt alles.

Wie ich wurde, der ich bin: Du überschaust es.

Was ich verdränge und nicht wahrhaben will,

vor dir liegt es offen da.

Was ich ängstlich verberge vor anderen Menschen:

Du nimmst es wahr.

Du kennst das Bild, das ich mir von mir selber mache.

Das Unbewältigte, das Unverheilte: du erschaust es.

Meine Schwachstellen,

meine Verborgenheiten sind dir nicht verborgen;

du weißt, wo ich der Wandlung bedarf.

O Herr, wie gut ist es, dass ich nicht allein bin mit mir.

Wie gut, ganz und gar erkannt, ganz und gar bejaht zu sein.

(Sabine Naegl)

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