Bobenheim-Roxheim
Pfarrei Hl. Petrus

Mittwoch, 01. Januar 2020

Grußworte zum neuen Jahr

Liebe Gemeinden,

"Aller Anfang ist schwer", heißt es, und zugleich: "Jeder Anfang ist eine neue Chance." Manche bleiben "in den ersten Anfängen stecken", während andere "sich aus kleinen Anfängen hocharbeiten".

Der Dichter sagt: "In jedem Neubeginn liegt in Zauber." Am Jahresanfang machen sich viele Menschen Gedanken über die kommende Zeit. Wie wird das Jahr verlaufen? So wie die letzten, oder wird es Überraschungen geben ‐ gute oder schlechte? Aber wir wissen alle nicht, was das Jahr mit uns vorhat.

Ich sagte zu dem Engel, der das alte mit dem neuen Jahr verband: "Gib mir ein Licht, damit ich festen Schrittes in die Ungewissheit des neuen Lebens schreiten kann." Aber er antwortete mir: "Geh hinaus in die Ungewissheit und lege deine Hand in Gottes Hand; das ist mehr wert als ein Licht und sicherer, als den Weg zu wissen."  (aus China)

Und viele Menschen jammern, dass sie keine Zeit hätten, all das zu tun, was sie gerne machen würden. Wie ist das mit uns? „Tut mir Leid, hab keine Zeit!“ ‐ eine willkommene, schnelle, einfache Entschuldigung anderen Menschen gegenüber. „Tut mir Leid, hab keine Zeit!“ – so direkt trauen wir uns Gott gegenüber nicht zu sprechen, die heimlichen Entschuldigungen lauten eher anders: viel zu müde, viel zu beschäftigt, viel zu glücklich.

Ein Jahresanfang birgt die Chance zur Besinnung und zum Neubeginn in sich. Wir sind eingeladen, uns neu auf den Weg zu machen, Ungewohntes zu suchen, Neues zu entdecken. Und dort gibt es einen neuen Anfang,

  • wo man sich bemüht, den Menschen neu zu begegnen,
  • wo man alte Belastungen erkennt und hinter sich lässt,
  • wo man versteht, dass wir noch längst nicht alles erreicht haben,
  • wo man aus der Hoffnung lebt, dass wir anders, tiefer, richtiger leben können.

Die Jahreswende bietet sich an, die Zusagen Gottes im Segen zu gestalten. Gott wendet sich uns Menschen zu. Er will, dass unser Leben gelingt. Segnen, das heißt, die Hand auf etwas legen und sagen: du gehörst trotz allem Gott. Wir haben Gottes Segen empfangen. Wer aber selbst gesegnet wurde, der kann nicht mehr anders als diesen Segen weiterzugeben, ja er muss dort, wo er steht, ein Segen für andere sein. Segnen ist ein „Gut sagen“ von Gott her. Er ist der eigentlich Segnende. Von ihm geht die Kraft aus, die im Segen durch uns einem anderen Menschen zugesprochen wird. Jede Person darf den Segen Gottes für eine andere erbitten und aussprechen.

So wünsche ich Ihnen und uns allen, dass auch das Neue Jahr ein von Gott gesegnetes Jahr wird.

Ihr

Michael Baldauf, Pfr.

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