Bobenheim-Roxheim
Pfarrei Hl. Petrus

Montag, 04. April 2022

Eine wahre Begebenheit

Hallo alle zusammen,

es gibt Geschichten, die kann man sich nicht ausdenken, sondern solche Erfahrungen werden uns von Gott, in seinem diskreten Charme, geschenkt. Eine solche charmante Geschichte erzähle ich Ihnen in einer inneren Freude, weil ich darin das Augenzwinkern unseres unbegreiflichen Gottes erkenne.

Da mein Umzug ins Pfarrhaus in Bobenheim in seine finale Phase getreten ist, stand heute Morgen eine Begehung mit der zuständigen Architektin, Frau Claudia Fuhrer vom Bischöflichen Bauamt, in meinem Terminkalender. Schnell waren die notwendigen Absprachen getroffen, die weiteren Schritte ins Auge gefasst und mit den Verantwortlichen der beauftragten Firma ins Vernehmen gekommen. Wir verließen das Pfarrhaus und gingen gemeinsam den Weg zur Kirche, da dort unsere Autos standen.

Mir fiel dabei ein Entenpaar auf, das sich durch uns nicht stören ließ. Es saß, wie sie dem Bild entnehmen können, ganz friedlich vorm Portal der Kirche. Beide wandten sich dem Eingang zu, über dem das Bild des ‚Guten Hirten‘ deutlich zu erkennen ist. In ihrer Mitte das Kreuz, das unsere Hoffnung und unsere Forderung auf eine friedliche Lösung des menschenverachtenden Krieges zeigen möchte. An dieser Stelle, an dem sich vor nicht ganz zwei Wochen fast hundert Menschen versammelt haben, um ihren Protest und ihrer Hoffnung Ausdruck zu geben, eine ‚stille Mahnwache‘ der Schöpfung. Beide ließen sich auch durch das Befahren des Weges von Frau Claudia Fuhrer und mir nicht stören. Vieles wäre in dieses Bild zu deuten und zu interpretieren. Ich überlasse es gerne ihnen.

Mich hat berührt, dass ein Paar, diese zwei Enten, auch Zeichen der gesamten Schöpfung, mit uns eine stille Wache für den Frieden halten. Zeichen der vielen Eltern, die jetzt leiden, der Schöpfung, die jetzt unsinnig zerstört wird und des ganzen Kosmos, der sich nach einem tiefen Frieden sehnt. So wünsche ich uns allen, dass wir uns in Gedanken zu diesen beiden Enten gesellen. In der unverbrüchlichen Hoffnung glauben und bekennen, dass es einen ‚guten Hirten‘ gibt, den Gott uns in Jesus allen Geschöpfen geschenkt hat.

Eine gesegnete Zeit.

Markus Hary, Pfarrer

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