Freitag, 15. Mai 2026
Sinneswandel
Wenn Kirche nach Erdbeeren, Brausepulver und ehrlichen Gesprächen klingt
Wie riecht eigentlich Egoismus?
Und wie schmeckt ein schlechtes Gewissen?
Mit solchen ungewöhnlichen Fragen starteten 28 Firmlinge am 12. Mai in der Kirche St. Josef in das Firmprojekt „Sinneswandel“. Statt Frontalprogramm erwartete die Jugendlichen ein Abend mit Aktionen, Gesprächen und vielen Momenten zum Nachdenken. An verschiedenen Stationen wurde gerochen, geschmeckt, getastet und diskutiert. Dabei ging es nicht nur um die Sinne, sondern um ganz persönliche Fragen: Womit bin ich zufrieden – und womit nicht? Wo spüre ich Gott in meinem Alltag? Wo fällt es mir schwer, mich anderen zu öffnen? Und wie stehe ich eigentlich zur Kirche?
Besonders wichtig war dabei: Niemand musste perfekte Antworten geben. Die Stationen sollten Gespräche anstoßen und Mut machen, ehrlich auf das eigene Leben zu schauen. Unterstützt wurden die Jugendlichen dabei von Pfarrer Daniel Zamilski, Pfarrer Armin Hook sowie engagierten Menschen aus der Gemeinde: Ulrike Becker, Tanja Stolz, dem Ehepaar Thilmann, Nadine Hoffmann und Andrea Agnetta, der das Projekt leitete. Die besondere Atmosphäre in der Kirche, ruhige Gesprächsmöglichkeiten und kleine Aktionen wie der abschließende „Brausesegen“ machten deutlich: Glaube kann manchmal überraschend praktisch, persönlich und lebensnah sein.
Ein Abend, der nicht nur die Sinne angesprochen hat – sondern vielleicht auch den Blick auf Kirche ein kleines Stück verändert hat.
Grundlage des Projekts waren kreative Sinnes- und Gesprächsstationen rund um persönliche Lebens- und Glaubensfragen.
Diese Meldung und weitere Nachrichten von Pfarrei Hl. Ingobertus
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