Silbermöwe

Freitag, 20. April 2018

An einer gerechteren Welt mitarbeiten

Pirmin Spiegel dankt Aktion Silbermöwe

Monsignore Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von Misereor. Foto: misereor

Monsignore Pirmin Spiegel, aus der Pfalz stammender Hauptgeschäftsführer von Misereor, bedankt sich bei den Leserinnen und Lesern für die Unterstützung des kirchlichen Hilfswerks. Er schreibt:

„Es gibt bei Gott kein Ansehen der Person“, steht im Römerbrief des Apostels Paulus (Röm 2,11). Wäre das nicht eine schöne Vorstellung, wenn alle Menschen auf dieser Erde nicht nur vor Gottes Angesicht gleich sind? Wenn Menschen ungeachtet der Herkunft, der Hautfarbe, der Religionszugehörigkeit oder des Geschlechts miteinander in Frieden leben? Eine Welt, in der alle das Recht auf ein Leben in Würde und Freiheit und auf ein gutes Leben tatsächlich und alltäglich verwirklichen können – ein schönes Zukunftsbild, das wir nur gemeinsam erreichen können.

Doch ein Blick auf die Wirklichkeit zeigt deutlich, dass wir von dieser Vision noch weit entfernt sind. Gleichzeitig wird die Dringlichkeit immer offensichtlicher. Wir entdecken Gegensätze überall auf der Welt: Menschen fliehen vor Gefahr, verlassen ihre Heimat. Andere leben ohne materielle Sorgen und in Frieden. Manche werden unterdrückt. Andere nutzen ihre Macht auf Kosten anderer aus. „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“. Dieses Zitat von Mahatma Gandhi füllt die Aktion Silbermöwe der Speyerer Bistumszeitung „der pilger“ seit mehr als 50 Jahren mit Leben und dafür danke ich Ihnen von Herzen. Sie verschaffen der Stimme der Armen Gehör und verändern damit das Leben vieler Menschen – hin zu einer gerechteren Welt für alle.

Mit einer Gesamtspende von 3530 Euro  unterstützt die Aktion Silbermöwe aktuell folgende Projekte: Misereor allgemein 1200 Euro; Hilfe für Ostafrika 1050 Euro; Hilfe für geflüchtete Rohingya in Bangladesh 180 Euro; Landwirtschaftsschule Capinzal in Brasilien 600 Euro; Schulprojekt  Ecuador 500 Euro.

Mit Solidarität, Kreativität und Hoffnung können wir Steine wegwälzen, die Gerechtigkeit und Frieden hindern. (red)

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