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Silbermöwe

Mittwoch, 25. November 2020

Alarmierender Bericht aus Ruanda

Im Partnerbistum Cyangugu: Viele können ihre Kinder nicht mehr ernähren

(Foto: actionpress)

Ein alarmierender Bericht aus der Partnerdiözese Cyangugu in Ruanda hat das Bistum Speyer erreicht. Der Bischof der Nachbardiözese Gikongoro Célestin Hakizimana, der die Diözese Cyangugu nach dem Tod von Bischof Jean Damascène Bimenyimana als apostolischer Administrator vorübergehend leitet, schildert darin die gravierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Der Bezirk Rusizi in der Diözese Cyangugu ist neben der Hauptstadt Kigali ein zweiter Corona-Hotspot in Ruanda. Durch die Einschränkung der Handelsbeziehungen mit den Nachbarländern Burundi und Kongo haben viele Menschen ihren Lebensunterhalt verloren: „Viele, die bisher als Tagelöhner gearbeitet haben, haben kein Einkommen mehr. Sie haben nichts mehr zu essen und können selbst die eigenen Kinder nicht mehr ernähren“, beschreibt Bischof Hakizimana die dramatische Situation. Die Schulen sind geschlossen, viele Kinder drohen in die Kriminalität abzurutschen.
Im kirchlichen Krankenhaus in Mibirizi, das Weihbischof Otto Georgens bei einer Ruanda-Reise im Jahr 2012 besucht hatte, fehlen Schutzausrüstung und Medikamente. „Die verarmten Familien sind nicht mehr in der Lage, ihre Angehörigen, die im Krankenhaus behandelt werden, mit Lebensmitteln zu versorgen. Die Ärzte und Pflegekräfte müssen teilweise in einem staatlichen Behandlungszentrum aushelfen. Der Krankenwagen wurde beschlagnahmt“, weist Bischof Hakizimana auf die desolate Lage der Patienten hin.
Seit März sind auch alle Kirchen des Landes geschlossen. „Das bedeutet: Kein Osterfest, keine Gottesdienste, keine Taufen, keine Erstkommunion und keine Firmungen“, so Bischof Hakizimana. Das trifft die Gemeinden hart, denn die Menschen in der Diözese Cyangugu seien zutiefst religiös. Auch die seelsorgliche Betreuung ist in den Pfarreien weitgehend zum Erliegen gekommen. Durch den Ausfall der Kollekten fehlt das Geld für soziale Projekte, den Lebensunterhalt der Priester und die Gehälter kirchlicher Mitarbeiter.
Besorgniserregend ist die Lage auch an den beiden Schulen, dem Kleinen Seminar Saint-Aloys in Cyangugu und dem Collège Saint-Martin in Hanika, die von der Diözese Cyangugu unterhalten werden. „Wir haben keine Mittel mehr, um die Gehälter der Lehrer zu bezahlen. Es besteht die Gefahr, dass sie abwandern und wir keine Lehrer mehr haben“, warnt Bischof Hakizimana. „Diese würde den Schulabbruch vieler Kinder und Jugendlicher bedeuten. Sie brauchen in dieser kritischen Situation dringend Hilfe.“
Das Bistum Speyer hat sich entschlossen, die Caritas in der Diözese Cyangugu mit 20 000 Euro zu unterstützen. Gefördert werden insbesondere Familien, die unter Arbeitslosigkeit leiden und keine Existenzsicherung haben. Die Hilfe umfasst die medizinische Betreuung, die Versorgung mit Lebensmitteln sowie den Schulbesuch der Kinder. Darüber hinaus stehen die Pfarreien Kaiserslautern-St. Martin, Kaiserslautern-Erfenbach und Waldsee ihren ruandischen Partnergemeinden Shangi, Nkanka-Nkombo und Hanika mit jeweils 10 000 Euro zur Seite.
„Das Bistum Speyer und seine Pfarreien engagieren sich aktuell also mit 50 000 Euro für die notleidenden Menschen in der Partnerdiözese Cyangugu“, erklärt Weihbischof Otto Georgens, dem als Bischofsvikar für weltkirchliche Aufgaben der Kontakt und die Solidarität mit der afrikanischen Partnerdiözese ein wichtiges Anliegen ist. Die Partnerschaft der Diözese Speyer mit der Diözese Cyangugu besteht seit dem Jahr 1982 und wurde im Rahmen der Partnerschaft des Landes Rheinland-Pfalz mit dem Land Ruanda geknüpft. „Seitdem bestehen vielfältige Verbindungen zwischen den beiden Diözesen“, so Weihbischof Otto Georgens.

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