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Silbermöwe

Mittwoch, 13. Januar 2021

Die Insel Flores wurde zur Heimat

Pater Heinrich Bollen ist am 22. Dezember im Alter von 91 Jahren verstorben

Pater Heinrich Bollen (rechts) an seinem 85. Geburtstag im Garten seines Elternhauses in Ramstein mit dem damaligen Bürgermeister Klaus Layes. (Foto: Layes)

Kurz vor Weihnachten, am 22. Dezember, ist der Ramsteiner Pater und Steyler Missionar Heinrich Bollen in seiner Wahlheimat Flores in Indonesien im Alter von 91 Jahren verstorben.

Pater Bollen wurde am 2. Juli 1929 in Landstuhl geboren, besuchte die Grundschule in Ramstein und von 1939 bis 1945 die Oberschule in Landstuhl. Mit 22 Jahren beendete er seine Schulzeit im Missionshaus in St. Wendel und beschloss, Steyler Missionar (Ordensabkürzung „SVD“ für Societas Verbi Divini, zu Deutsch: Gesellschaft des Göttlichen Worts) zu werden. Im Frühjahr 1951 begann er im Missionsseminar in St. Augustin bei Bonn das Noviziat. Am 15. Mai 1958 empfing er die Priesterweihe, einige Wochen später, am 29. Juni, feierte er in Ramstein seine Primiz. Ein Jahr lang begleitete er afro-asiatische Studenten in Bonn und München.

Am 15. August 1959 begann er seine Tätigkeit in Indonesien. „Naja, zunächst war es erst einmal ein Schock...“, beschrieb Pater Bollen später seine Ankunft. Er lernte drei Monate die Landessprache und machte sich auf der Insel Flores an die Arbeit. Die kleine Insel „Nusa Nipa“ (Schlangeninsel) wurde zur Heimat. „Ich liebe die Leute dort, ihre Einfachheit, die fröhlichen Kinder, die Freundlichkeit und Anspruchslosigkeit“, erzählte Heinrich Bollen einmal. „Die Menschen sind arm, aber mit ihrer Armut zufrieden, wenn nicht gerade etwas anderes dazukommt, wie Hunger oder eine Rattenplage.“
Neben seinen Aufgaben als Seelsorger hat sich der Ordensmann immer für die Bevölkerung der Insel eingesetzt. Unzählige Projekte in den Bereichen Landwirtschaft und Fischerei, Handwerk und Kleinindustrie, Wohnungsbau und Trinkwasserversorgung, Gesundheitswesen und Sozialarbeit, schulische und außerschulische Bildung hat Pater Bollen initiiert und umgesetzt.Im Gesundheitswesen waren Malaria und TBC-Erkrankungen eine große Herausforderung.

1974 wurden die Bauernverbände in eine Stiftung mit dem Namen YASPEM umgewandelt, Kurse und Bildungsveranstaltungen in den Dörfern umgesetzt und eine eigene Schule für die praktische Ausbildung der Bauern in Waigete errichtet. Die Sorgen und Klagen des Alltags waren Krankheit, Schulgeld, Ernteausfall, Schulden, Hunger. Die Verbesserung der Landwirtschaft brachte ihm den Namen „Kakao-Pater“ ein. Zu Anfang ging der Pfälzer selbst von Feld zu Feld, um den Anbau von Kakao zu lehren und auch Anweisungen zu geben für die Behandlung der geernteten Früchte, um den Anforderungen der Händler in Surabaya gerecht zu werden.
An der Nordküste von Flores übernahm die YASPEM-Stiftung 1986 ein Hotel, das „Sea World Club“, das den Touristen die Kultur von Flores vermittelt und sie zu den Naturschönheiten der Insel führt, aber auch für die Stiftung wirbt und diese unterstützt. Von 1986 bis 1993 wirkte Pater Bollen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta als Pfarrer der deutschsprachigen Gemeinde, danach als Touristen-Seelsorger für Ostindonesien und als Moderator für die Sozialstiftung YASPEM.

Seiner Heimatgemeinde blieb Pater Bollen stets verbunden. Vor einigen Jahren begann er, seine Erinnerungen zu Papier zu bringen. Alter und Krankheit machten ihm jedoch zusehends zu schaffen, so dass er den persönlichen Rückblick nicht mehr vollenden konnte.
Pater Heinrich Bollen fand am 23. Dezember seine letzte Ruhestätte auf dem SVD-Friedhof in Ledalero in der Stadt Maumere.

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