Silbermöwe

Donnerstag, 10. Januar 2019

Eine Aktion, die in Ostafrika Lebensmut spendet

Hauensteiner „Aktion Afrika“ startet erneut ihr Projekt „Gääße unn Hiehner fer Afrika“

Glückliche Gesichter bei den Empfängern von Ziegen in Arusha (Tansania) und bei Father Anselm (hinten, Mitte). Foto: Privat

Die Hauensteiner „Aktion Afrika“ hat erneut ihr Projekt „Gääße unn Hiehner fer Afrika“ gestartet. „Die vielen positiven Rückmeldungen, die wir von unseren Unterstützern im Wasgau erfahren haben, und auch das überaus erfreuliche Feedback von den Partnern in Kenia und Tansania haben uns ermuntert, erneut um Spenden für Ziegen und Hühner zu bitten“, begründete Alfred Busch, der Vorsitzende des Hauensteiner Vereins, die Neuauflage.

Mit der Aktion wollen die Hauensteiner bedürftigen Familien, die von ihren Projekt-Partnern betreut werden, Ziegen und/oder Hühner zukommen lassen, die ihnen das (Über-)leben erleichtern. Die Idee war vor zwei Jahren bei einer Afrikareise geboren worden, als Mitglieder der „Aktion Afrika“ Familien, die vom Zentrum „Shelter of Hope“ der Ordensschwester Genovefa betreut werden, in ihren Hütten besuchen konnten. Dort war „die Not mit Händen greifbar und Hunger ein ständiger Gast“, schilderte ein Teilnehmer seine Eindrücke aus den „Bomas“, wie die kleinen Dörfer dort heißen.

Im Gespräch mit Schwester Genovefa und ihren Mitarbeitern vom „Shelter of Hope“, die rund 1 000 Aidspatienten und zahlreichen Kindern, die ihre Eltern durch Aids verloren haben, beistehen, sei deutlich geworden, dass man nachhaltig helfen könne, wenn die Familien eine oder mehrere Ziegen und ein paar Hühner halten könnten.

Das hat die „Aktion Afrika“ im vergangenen Jahr umgesetzt: Der Aufruf, für „Gääße- und Hiehner“ zu spenden, fiel auf überwältigend fruchtbaren Boden: Über 7 000 Euro gingen ein. Schwester Genovefa in Voi und Father Anselm in Arusha, der ebenfalls in die Aktion eingebunden wurde, haben dafür eine große Anzahl von Ziegen und Hühnern kaufen und ausgewählten Familien übergeben können. Ihre Rückmeldungen belegen, dass auf diesem Weg tatsächlich spürbar geholfen werden kann. Schwester Genovefa beispielsweise berichtete, welche erfreulichen Auswirkungen die „Gääße- unn Hiehner“-Aktion hatte. „Die Familien kümmern sich vorbildlich um die Tiere und ihr Futter. Und natürlich profitieren sie von der Milch, die die Tiere geben.“ Sie erzählte beispielsweise von Mwakuja, einem von HIV schwer gezeichneten jungen Mann, dem die Ziegen neuen Lebensmut gegeben hätten: „Er hütet seine Tiere vorbildlich und hat mit ihnen eine Lebensaufgabe gefunden“, berichtete Schwester Genovefa anschaulich.

Die Aktion „Gääße unn Hiehner fer Afrika“ versteht die „Aktion Afrika“ als weiteren Baustein im Bemühen, die verschiedenen Partner in Kenia und Tansania dabei zu unterstützen, „Inseln der Entwicklung“ zu schaffen, die ausstrahlen. (fjs)

Info: Spenden mit dem Vermerk „Gääße für Afrika“ können auf das Konto der Aktion Afrika bei der Volksbank Südliche Weinstraße-Wasgau, IBAN DE86 5489 1300 0071 8473 06 eingezahlt werden. Spendenquittungen können ausgestellt werden. Bitte Adresse angeben.

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10. Januar 2019

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Hauensteiner „Aktion Afrika“ startet erneut ihr Projekt „Gääße unn Hiehner fer Afrika“


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