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Silbermöwe

Mittwoch, 16. September 2020

„Kleine Dinge mit großer Liebe tun“

Hilferuf aus der indischen Diözese Guntur – Partnerschaftliche Verbindungen ins Bistum Speyer

Die Wanderarbeiter in Indien und ihre Familien sind von der Corona-Pandemie besonders betroffen. (Foto: actionpress)

Seit 2002 sind in der Diözese Speyer Priester aus dem südöstlichen indischen Bundesstaat Andhra Pradesh eingesetzt, fast alle kommen aus der Diözese Guntur. In dieser Zeit ist eine informelle Partnerschaft gewachsen. Viele Beziehungen zwischen einzelnen Pfarreien sind entstanden, so manche Gruppe aus der Diözese war auch schon in der Heimat der indischen Kapläne.
Auf diesem Hintergrund ist die große Betroffenheit verständlich, die entstand, als der Tod von Pfarrer Allam Rayappa Reddy in der Diözese bekannt wurde. Alois Moos, in der Personalabteilung der Diözese zuständig für die Priester der Weltkirche, nennt ihn einen „Pionier der Zusammenarbeit“, dem wir vieles verdanken; gut kann er sich an den regen Schriftverkehr im Vorfeld erinnern, bis endlich sicher gestellt war, dass Allam Rayappa als Priester arbeiten durfte.
Die Nachricht von seinem Tod kam nun sehr überraschend („der pilger“ berichtete). Alois Moos wusste, dass er wegen einer COVID 19-Infektion im Krankenhaus behandelt wurde und war zunächst erleichtert, als er erfuhr, dass er als „geheilt entlassen“ worden war. „Um so größer sind dann die Trauer, die Betroffenheit, und auch die Ohnmacht, als ich nur kurze Zeit später erfahren musste, dass er doch an Corona gestorben ist.“ Seither gab es einen intensiven Mail-Verkehr zwischen den Diözesen, der allerdings nur schleppend in Gang kam – wiederum wegen der Corona-Pandemie: auch im Bischofshaus wütete das Virus, mehrere Priester und weitere Mitarbeiter waren infiziert und es kam zu einer Art Lockdown im Bistumshaus selbst.
Alles dies zeigt, wie groß die Not in Indien, speziell im Bundesstaat Andhra Pradesh, ist und hier wiederum in der Diözese Guntur, einer Region  mit einer der höchsten Todesraten in Indien.
So ist es verständlich, dass Bischof Bhagyaiah Chinnabathini sich mit der Bitte um Unterstützung an die Diözese wendet. In seiner Diözese leben viele Wanderarbeiter und Tagelöhner, denen von heute auf morgen die Lebensgrundlage genommen wurde. Für die Christen ist es selbstverständlich, gerade diesen Menschen zu helfen. Der Bischof von Guntur geht davon aus, dass sich der verstorbene Pfarrer Allam Rayappa bei seiner Hilfe für solche Wanderarbeiter angesteckt hat. Doch wie kann eine solche Hilfe gelingen, wenn man selbst in großer Armut lebt, wie die Christen in der Diözese Guntur?
Alois Moos: „So rufen wir mit Unterstützung der Aktion Silbermöwe auf Bitten der Diözese Guntur zu einer Solidaritätsaktion auf, die wenigstens die nötigsten Hilfsmaßnahmen ermöglichen soll: Es gibt kaum Desinfektionsmittel, Seife, Nasen-Mund-Masken. Hinzu kommt: In vielen Gemeinden hat es seit Jahren nicht geregnet, Wasser ist kostbar und muss mit viel Aufwand beschafft werden. Wenn wir daran denken, wie selbstverständlich wir uns die Hände waschen können, verstehen wir die Dringlichkeit, mit der sich Bischof Bhagyaiah an uns wendet.“
Eine Übersicht über die Hilfsmaßnahmen, die der Bischof von Guntur erstellt hat, kann uns sehr demütig machen; mit rund 30 000 Euro könnte er in seiner Diözese das Überleben vieler Menschen sichern. Der Blick auf die Details zeigt: Da ist nicht von Luxus-Gütern die Rede, sondern von Desinfektionsmitteln, Schutzmasken, Reis, anderen Grundnahrungsmitteln...
Bischof Bhagyaiah hat diese Hilfe zu seiner vordringlichen Aufgabe gemacht und will sicherstellen, dass möglichst alle bedürftigen Menschen seines Bistums gefördert werden. Weil er weiß, dass auch bei uns in Deutschland die Corona-Pandemie viele Unsicherheiten und finanzielle Einbußen hervorgerufen hat, zitiert er am Ende seines Hilferufs Mutter Teresa: „Nicht jeder von uns kann großartige Dinge tun. Aber wir können kleine Dinge mit großer Liebe tun.“
Die Aktion Silbermöwe des „pilger“, die eng mit der Abteilung Weltkirchliche Aufgaben des Bistums zusammenarbeitet, nimmt dieses Zitat von Mutter Teresa zum Anlass, auch um kleine Spenden zu werben. So könne die Initiative zu einer breiten Brücke weltkirchlicher Solidarität zwischen der Diözese Guntur und dem Bistum Speyer werden. – Unser Bild unten zeigt lange Schlangen bei der Lebensmittelausgabe in der Diözese Guntur.

Spenden für die Diözese Guntur können auf das Konto Bistum/Silbermöwe bei der LIGA-Bank, Filiale Speyer, IBAN: DE25 7509 0300 00000363 40,
BIC: GENODEF1MO5, überwiesen werden. Stichwort „Corona-Hilfe Diözese Guntur“.

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