Silbermöwe

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Sulawesi: Situation bleibt dramatisch

Bistum und Landeskirche geben mit Caritas und Diakonie 30 000 Euro Soforthilfe

Das Erdbeben auf der indonesischen Insel Sulawesi hat verheerende Schäden angerichtet. Die Menschen brauchen dringend Hilfe. Foto: actionpress

Das Bistum Speyer und die Evangelische Kirche der Pfalz rufen gemeinsam mit ihren Hilfswerken Diakonie und Caritas zu Spenden für die Menschen auf der indonesischen Insel Sulawesi auf. Die beiden Kirchen stellen zusammen 30 000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. Weitere Hilfe sei jedoch dringend notwendig.

Zwei Erdbeben und ein darauffolgender Tsunami hatten in den vergangenen Wochen Sulawesi erschüttert. Die Zahl der Toten steigt stetig an, bisher wurden mehr als 1 700 Tote aus den Trümmern geborgen. Bis zu 5 000 Menschen werden noch vermisst.Insgesamt könnten in der Region mehr als 1,5 Millionen Menschen vom Erdbeben betroffen sein. Das Erdbeben und der Tsunami haben tausende Häuser, außerdem Krankenhäuser, Hotels, Einkaufszentren, Moscheen und Schulen zerstört. Besonders betroffen ist die Provinz Zentralsulawesi mit der Hauptstadt Palu.

Nach dem Erdbeben vor der indonesischen Insel Sulawesi benötigen die Menschen momentan vor allem medizinische Hilfe, Wasser und Sanitäranlagen sowie Nahrungsmittel und Notunterkünfte. Diakonie, Katastrophenhilfe und Caritas international leisten mit ihren Partnern vor Ort Nothilfe.

„Die Situation ist an vielen Orten noch immer chaotisch“, berichten Helfer. „Das liegt vor allem daran, dass viele, vom Erdbeben betroffene Gebiete, noch immer von der Außenwelt abgeschnitten sind, weil Straßen und Brücken zerstört wurden.“ Derzeit werde seitens der Regierung versucht, diese Regionen auf dem Wasserweg zu erreichen. Hilfsorganisationen vor Ort gehen davon aus, dass die aktuelle Notsituation in der Region noch Wochen andauern wird.

Erst im August starben etwa 500 Menschen auf Lombok, nachdem die Insel von mehreren schweren Erdbeben getroffen wurde. Indonesien liegt innerhalb des Pazifischen Feuerrings und wird daher sehr häufig von Erdbeben erschüttert. Oft lösen diese verheerende Flutwellen aus. (pil/is)

Spendenkonto:
Spenden können überwiesen werden auf das Konto von
Caritas international, Freiburg
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33KRL
Stichwort: „Erdbeben Indonesien“

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