Silbermöwe

Mittwoch, 22. November 2017

Überwältigt von der großen Resonanz

Erfolgreiche Aktion aus Hauenstein: „Gääße unn Hiehner fer Afrika“

Ziegen – ein Segen für Familien in Afrika. Unser Foto zeigt Father Anselm Tarimo (Zweiter von links) mit Empfängern der Tiere. (Foto: Pilger-Redaktion)

„Wir sind überwältigt von der großen Resonanz, die unsere Aktion ,Gääße unn Hiehner fer Afrika‘ erfahren hat“, sagt Alfred Busch, der Vorsitzende der Hauensteiner „Aktion Afrika“, die Projekte in Kenia, Tansania und Uganda unterstützt. „Insgesamt haben rund einhundert Spender den Betrag von mehr als 7000 Euro aufgebracht, ein so nie erwarteter Betrag, den unsere Partner in Afrika unseren Vorgaben entsprechend  verwendet haben.“

Das Spendengeld wurde an zwei Partner weitergeleitet: Zum einen an Schwester Genovefa, die in Voi (Kenia) zusammen mit ihren Mitarbeitern mehr als 1000 Aidspatienten betreut, und zum anderen an Father Anselm Tarimo, der bei Arusha (Tansania) ein landwirtschaftliches Modellprojekt aufgebaut hat.

Inzwischen liegen Rückmeldungen aus Afrika vor. Father Tarimo schreibt: „Dies ist in der Tat ein wirksames Projekt zur Unterstützung und Stärkung armer Familien, von Witwen und Alleinerziehenden. Es ist auch ein tragfähiges Projekt für Jugendliche, die ohne Arbeit und Beschäftigung sind.“ Er fasst zusammen: „Das Projekt kann das Leben von armen und bedürftigen Menschen verändern.“ Und er bittet darum, den Dank aller, die von dem Projekt profitieren, an die Spender weiterzugeben.

Auch Schwester Genovefa lässt den Spendern „Dankbarkeit und Liebe“ auszurichten: „Wir beten für euch, denn es gibt nichts anderes, was wir euch zurückgeben können.“ Und sie berichtet über die Aktion: „Die Begünstigten waren sehr glücklich und dankbar. Sie nennen es einen Segen, denn die lange Dürre hat neue Armut und Krankheit verursacht. Die Unterstützung, die ihr diesen Bedürftigen gegeben habt, hat ihnen neues Leben gebracht.“ Sie berichtet auch, dass der Besitz von Hühnern und Ziegen manchen ein neues Selbstwertgefühl vermittelt und ein Stückchen Hoffnung gegeben hat.

Im Moment ist der kleine Hauensteiner Verein mit den Vorbereitungen zu zwei Aktionen im Advent befasst: Beim Hauensteiner Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende wird man wieder mit dem Schuhstand, für den der Schuhunternehmer Carl-August Seibel die Schuhe zur Verfügung stellt, und dem Café Afrika vertreten sein. Und nach dem großen Erfolg des Benefizkonzertes „Hääschde musiziert für Afrika“ im vergangenen Jahr wird es am 17. Dezember eine Neuauflage geben. Der Musikverein, der Kirchenchor, die „Folks of Glen Queich“, Werner Mansmann und die Schola haben wieder ihre Mitwirkung bei dem Konzert mit weihnachtlicher Musik und besinnlichen Texten zugesagt. „Wir danken schon jetzt allen Mitwirkenden für dieses Zeichen der Solidarität“, stellt dazu die stellvertretende Vorsitzende Jutta Seibel fest. (red)

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