Silbermöwe

Mittwoch, 25. März 2020

Vorschlag: Ein Fastenessen daheim

Pro Essen einen Betrag für Misereor spenden – Tischgebet von Weihbischof Otto Georgens

Ein Rezept zu einem veganen Gemüse-Eintopf findet sich hier, ein Weiteres in der Zeitung auf Seite 24. (Foto: beats_ /AdobeStock)

In vielen Gemeinden ist es Tradition geworden, am fünften Fastensonntag – oder an einem anderen Sonntag – zu einem Fastenessen einzuladen und den Erlös an Misereor zu spenden. „Große Fastenessen“ sind in diesem Jahr infolge der Corona-Krise nicht möglich. Aber möglich ist natürlich ein Fastenessen daheim, in den Familien – vielleicht sogar, unter Gemeindemitgliedern abgesprochen, in vielen Häusern zum gleichen Zeitpunkt. Auch wenn man nicht gemeinsam an einem großen Tisch sitzt, ist man doch im gemeinsamen Anliegen verbunden, einen Beitrag zu leisten, dass Menschen in ihrer Not nicht alleingelassen sind.

„Ich freue mich, dass der ,pilger‘ mit seiner Aktion Silbermöwe hier einen Anstoß gibt, die Misereor-Arbeit auch auf diese Weise zu unterstützen“, betont Weihbischof Otto Georgens, der ein Tischgebet der Initiative mit auf den Weg gibt. Das Rezept für ein veganes Fastenessen steuert der „pilger“ bei, viele andere gibt es auf der Misereor-Hompage (siehe hier). Spenden aus dem Fastenessen können auf das Konto der Aktion Silbermöwe überwiesen werden, Stichwort: Fastenessen/Misereor. Die Spenden werden veröffentlicht.

Spenden an:
Konto Bistum/Silbermöwe bei der LIGA-Bank, Filiale Speyer
IBAN: DE25 7509 0300 0000 0363 40
BIC: GENODEF1MO5

 

Rezept: Veganer Gemüseeintopf


Zutaten (2 bis 3 Portionen): 500 Gramm Kartoffeln, 500 Gramm Kohlrabi, eine Stange Lauch, 125 Gramm Karotten, Eine Dose Maiskörner (250 bis 300 Gramm), 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2 Esslöffel Olivenöl, 1,5 Liter Gemüsebrühe, 1 Lorbeerblatt, 2 Pimentkörner, Salz und Pfeffer, edelsüßes Paprikapulver, glatte Petersilie.

Zubereitung: Kartoffeln und Gemüse putzen und schälen, dann in gleichgroße Würfel schneiden, Lauch und Karotten in Scheiben. Dabei werden auch die Blätter der Kohlrabi noch verwendet – diese waschen und fein hacken, zunächst beiseite stellen. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken.
Im Topf das Öl erhitzen und Zwiebel sowie Knoblauch darin dünsten. Nun werden Kartoffeln, Lauch, Kohlrabi und Karotten hinzugegeben und kurz angebraten, sodann mit der Brühe ablöschen. Das Lorbeerblatt und die Pimentkörner dazugeben, etwa 15 Minuten zugedeckt kochen lassen. Die Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. Dann die abgetropften Maiskörner und das Kohlrabigrün mit erhitzen. Zuletzt die Suppe abschmecken mit Salz, Pfeffer sowie Paprikapulver und die gehackte Petersilie hinzugeben. – (Ein weiteres Rezept mit Wurst findet sich auf Seite 24 in der Zeitung).

 

 

Tischgebet: Mit Armen teilen

Wir preisen dich, Herr, unser Gott, für die Gaben deiner Schöpfung. Segne unser Mahl und unsere Tischgemeinschaft. Wir wissen uns heute solidarisch verbunden mit allen Menschen auf unserer Erde, besonders mit denen, die Speise und Trank entbehren müssen, denen es am Lebensnotwendigsten fehlt. Schenke uns die Kraft, mit deiner Schöpfung verantwortungsvoll umzugehen und selbstlos mit den Armen zu teilen. Amen.
(Tischgebet von Weihbischof Otto Georgens)

 

 

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