Wochenkommentar

Donnerstag, 14. März 2013

Funke der Hoffnung erloschen

Aufklärungswille beim Orden nicht erkennbar

Als im Juni 2011 die Mediationsgespräche zwischen den Hiltruper Missionaren und der „Initiative Ehemaliger Johanneum“ unter der Leitung von Professor Haupert starteten, flammte so etwas wie ein Fünkchen Hoffnung auf, dass sich beide Seiten annähern könnten. Doch spätestens jetzt scheint dies in weite Ferne gerückt. Offensichtlich nehmen die Hiltruper Missionare eher eine existenzielle Zerreißprobe ihres Ordens in Kauf, als dass sie sich dem dunklen Kapitel ihrer Geschichte und damit dem stellen, was sich Jahre lang hinter den Internatstüren ihres Gymnasiums abspielte. Wie ist es sonst zu erklären, dass sie nicht nur eine systematische Untersuchung nach dem Vorbild des Klosters Ettal ablehnen, sondern dies auch noch damit begründen, dass die Dimensionen des Missbrauchs in Ettal „offensichtlich deutlich gravierender sind“. Bei solchen Aussagen kann man nur eines sein: fassungslos. (Petra Derst)

Lesen Sie zu diesem Thema auch den Beitrag Meditationsgespräche gescheitert auf unserer homepage!

 

Schreiben Sie Ihre Meinung zu diesem Beitrag an:  Petra Derst

Anzeige

19. September 2018

„Dritter Weg“ steht in Frage

Deutlich aufzeigen, was das Christliche ausmacht


12. September 2018

Immer mehr Menschen hungern

Zahl stieg zum zweiten Mal in Folge


05. September 2018

Kirchenasyl ist ein hohes Gut

Recht und Erbarmen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden


Anzeige

Abo der Pilger

Bestellen Sie bequem online Ihre persönliche Ausgabe der Kirchenzeitung.

Anmeldung im Benutzerbereich

Passwort vergessen?
neu registrieren